• «Der etwas andere Verlag»
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Wetterausfall

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Bisher war der Wettergott uns, zumindest für den Heidelberger Literaturherbst, immer gnädig gewesen, doch dieses Jahr hat er es richtig verkackt.

Zunächst vom 21. September auf den 3. Oktober verschoben, hielt die Hoffnung noch eine Weile an, doch als für den Feiertag Temperaturen um die 13° C und kaum Sonne angekündigt waren, mussten wir in die Weinstube Witter in der Heidelberger Altstadt ausweichen. Da die Hoffnung zuletzt stirbt, hoffen wir, dass es nächstes Jahr dann wieder besser wird.

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Tageswerk4

Hier: Tomatenpaprikabeetoptimierung

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Alswärenichtsgewesen

... stehen die Regentonnen, in welchen alljährlich die Ernte von Dossenheim nach Bietigheim/Baden transportiert wird, wieder auf ihrem Platz, bereit das anfallende Regenwasser wieder aufzunehmen.

Gerade daran kann man den Klimawandel der letzten Jahre am deutlichsten erkennen, da die Tonnen über das Jahr nicht mehr ganz voll werden, wo doch meistens der Winter schon die nötige Niederschlagsmenge brachte.

Zeiten waren das!

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Weinlese2025

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Herbstgeflüster

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Tageswerk3

Die einstige Prophezeiung eines Nachbarn, dass meine Mauer keine drei Jahre halten wird, ist Gottseidank nicht eingetreten. Nach nunmehr elf Jahren musste gestalterisch eingegriffen werden.

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Spätsommergeschmack

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Hochsommersonne

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Tageswerk2

Geradezu exemplarisch ist an dieser Stützmauer die durchgängige Praxis in diesem Weinberg zu erkennen, wo der Bestand in die Landschaft integriert werden muss, weil er von einer Generation geschaffen wurde, die zwingend für die Ewigkeit bauen musste, und sei's auch nur ein Weinbergspalier.

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Regen

Endlich kam er dann, der langersehnte Regen – für einige junge Reben leider zu spät.

So ist das nunmal in der freien Natur! –

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Rebentrockenstress

... und das nun schon im achten Jahr! Hauptsächlich sind das aufrechtwachsende Spätburgunder, mit älteren Regent- und Pinotin-Reben darunter. Schon die letzten drei-vier Jahre legten die Stöcke im Frühjahr ganz schön los und gerieten regelmäßig in Trockenstress. Ohne die nun für die Tomatenpaprika bereitgestellte Tropfstation, hätten sie bisher wohl kaum überlebt. Bei achtjährigen Reben bringt die jedoch auch nichts mehr.

Traurig, traurig!

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... das darin bestand, dass die Stützmauer für die angestrebte Terrasse vor dem Häuschen fertig wird. In dem Häuschen steht bisher nur ein einsames Regal mit überflüssigen Dingen. Aber die Aussicht ist grandios! –

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Lieberbesuch

... von unserem Autor Fred Zawadzki mit Frau Erika in Heidelberg, an der wohl beliebtesten (und auch aussagefähigsten) Stelle der Stadt.

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Granatapfelblütenknospe

Das Bäumchen steht nun im zweiten Jahr in unserem Weinberg und setzte bereits solch wunderschöne Blüten an, gleich mehrere davon! Nur Äpfel sind daraus keine geworden. Warum auch immer!

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Grillabendangehend

... nun schon seit Jahren auf der Feuerschale, in welcher nur anfallendes Holz aus dem Weinberg verbrannt wird, bis genügend glühende Kohle darin übrig bleibt. Kann durchaus die Qualität des Abends beträchtlich steigern! –

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Tomatenpaprikatropfstation

... mit den letzten Wasserreserven! Auch bei der Tomatenpaprika ist gültig, was auch sonst für den Weinberg gültig ist: Wir müssen zum Glück nicht davon leben! Und dennoch steckt in jedem Pflänzchen und jedem Baum so viel Herzblut und Arbeit drin, dass sich jeder Versuch einer sinnvollen Erklärung erübrigt.

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Saharastaubsonne

Das war in der Tat auch für uns ein ungewöhnliches Bild: Eine blutrote Sonne kurz vor ihrem Verschwinden hinter dem Pfälzer Wald. Verantwortlich dafür soll Sahara-Staub sein, der über das Mittelmeer zu uns herüber geweht worden sein soll. Ob das nun gut oder schlecht für die Umwelt ist, bleibt mir verborgen – spektakulär ist's allemal! –

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Spätburgunder2024erabfüllung

... ungefiltert, aber endlich mit den richtigen Naturkorken, die zwar nicht immer optimal den Flaschen aufzusetzen waren, aber dennoch eine längere Haltbarkeit dem Wein gewähren. Damit ist nun hoffentlich auch die Diskussion, ob nicht Schraubverschlüsse die bessere Alternative für uns wären, zu Ende gebracht worden. –

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Lavendelschmetterlinge

Der Lavendel wir nun immer präsenter in unserem Weinberg, dank seiner Resistenz bei der zunehmenden Trockenheit, aber auch seiner Beliebtheit bei allem was kreucht und fleucht. –

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Patenkindertreffen

... eigentlich in der Jugendherberge Heidelberg, welches jedoch tags darauf im Weinberg seine Fortsetzung bei der Kirschernte fand. Bleibende Erinnerungen! –

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Verlust

Viel zu früh hat sie uns alle verlassen, aber ihr Erbe wird auch in unserem Weinberg von Nick und ihren gemeinsamen Kindern und Enkelkindern fortgeführt! Danke! –

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Heuschober

Als Dorfkind, in einem noch von der Landwirtschaft geprägten Land, weiß man sich zu helfen, wenn die Kompostkörbe überquellen. Jedoch in dieser Schräge bleibt ein Heuschober selbst in dieser Größenordnung eine Herausforderung. –

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Exwallnussbaum

Als wir vor nunmehr fast zwanzig Jahren das völlig verwilderte, von einer meterhohen Brombeerhecke überwucherte Grundstück kauften, fanden wirganz unten drin ein zartes Pflänzchen, dessen Existenz dort ein schieres Wunder war. Vermutlich einem Vogel aus dem Schnabel gefallen, fiel die Wallnuss durch die Dornenhecke hindurch bis auf fruchtbaren Boden. Ob das Pflänzchen es letztendlich geschafft hätte, die Dornenhecke zu durchdringen, bleibt spekulativ, Fakt ist, dass sie es dann nicht mehr nötig hatte.

Nun aber, als großer Baum, dessen Früchte kaum genießbar waren, der den Spätburgunder die Sonne nahm und schließlich auch noch das Häuschen bedrohte, zu dessen Schutz er eigentlich vorgesehen war, musste er weichen.

Wir hatten eine gute Zeit miteinander! –

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Liebe

Sie kam zuerst. Sie war schön. Und ich hatte ein neues iPhone.

Dann kam er. Er war einfach nur geil. Und bittete und bettelte.

Und als ich auf Video schaltete: Klappe auf! Die Erste!, kam das.

So etwas kann Dir nur in einem Vogelschutzgebiet passieren. –

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Rebenbeblumung

Mittlerweile sind es einige Jahre her, dass ich zur Begrünung der Rebzeilen der Sorte Cabernet Blanc, Blumenwiesen Samen ausgestreut habe und tatsächlich wurde einige von ihnen auch heimisch. Margareten, Steinnelken und Kornblumen sind solche, die ich erkenne, über alle anderen freuen wir uns auch so. –

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Tomatenpflanzung

Auch alljährliches Ritual: Die Anpflanzung der Toamten.

Da Tomaten es angeblich mögen, an gleicher Stelle wie ihre vorjährigen Vorgänger angepflanzt zu werden, stehen unsere in Reih und Glied immer vor dieser Granitstützmauer, die ich Stein um Stein vom oberen Blütenweg hierher getragen habe. Sie verdeckt zum Teil an dieser Stelle auch die immensen Betonfundamente der früher hier Stehenden Spalierendpfosten.

Gepflanzt werden nun mittlerweile seit Jahren drei unterschiedliche Tomatensorten, von denen wir annehmen, dass sie noch aus Rumänien stammen könnten: Eine Sorte Herztomaten, eine Sorte Rispentomaten und eine Sorte Strauchtomaten. Auch damit gönnen wir uns den "Geschmack der Heimat", wie wir's nennen.

Ein Wort nur zu den Tomatenstützen: Sie entstammen demselben recycelten Dach wie die Sparren der Laube. –

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Rebenbinden

War ein hartes Stück Arbeit, aber noch nie habe ich sie so sehr in dem Bewusstsein erledigt, Weichen für die Zukunft zu stellen. Habe mir dabei, auch wie noch nie, richtig Zeit gelassen.

Und habe schweren Herzens die fünf Reihen vom R-Wbg, von denen auf dem Bild nur die erste ganz rechts zu sehen ist, endgültig abgegeben, nachdem ich nun mühselig die verbliebenen alten Stöcke wieder gesund gepflegt hatte. Aber mein Umfeld hat recht, es war einfach zu viel! –

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Pini di Dossenheim

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Gibt es sicherlich nicht viele in der Gegend, wenn überhaupt, doch hielten wir den Baum nun über viele Jahre für eine Kiefer und waren ziemlich überrascht, als der Besitzer des Grundstücks erörterte, dass seine Eltern den Baum aus Rom mitgebracht hätten. Und plötzlich haben wir die Pini di Roma im Weinberg. Nicht schlecht, Herr Specht! –

Allejahrewieder

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270227_170252-Des einen Freud, des ...

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Nun denn, dies soll ein Elfenkrokus sein, sagt die Apple-Erkennungssoftware. Meinetwegen! Fakt ist, dass dieses zarte Pflänzchen seit nunmehr unzähligen Jahren an immer der gleichen Stelle der Hauptterrasse erscheint, wo es ein ganzes Jahr lang, im wahrsten Sinne des Wortes, mit Füßen getreten wird, und trotzdem immer wieder pünktlich ganz früh im Jahr sein Haupt erhebt und das Menschenauge erfreut. Danke! –

Sonnenuntergänge

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Die Faszination der Sonnenuntergänge ist einoffenbar ein weltweit verbreitetes Phänomen, dessen Ursachen wohl immer noch im Verborgenen liegen, der man sich aber nur schwer entziehen kann, selbst dann nicht, wenn man sie in dieser Häufigkeit und Qualität erleben darf. –

Olive(r)nbäumchen

Dass unser Olivenbäumchen auch Oliverbäumchen heißt, hat etwas damit zu tun, dass der einstige damit Beschenkte ein Oliver war. Das Bäumchen verbrachte einige Zeit auf einem Münchner Balkon, bis deutlich wurde, dass es nur hier im Weinberg am Blütenweg eine halbwegs realistische Chance zu überleben hat. Und in der Tat erfreut es sich an dieser Stelle einer nicht nur bester Gesundheit und einer großartigen Aussicht, sondern erfreut Besitzer wie Besucher mit der wunderbaren Farbe seiner Blätter, seiner Blüten und neuerdings sogar Früchten. –

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Schweine

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Zeichen der Zeit insofern, als dass man in beiden Bildern das Ergebnis schweinischen Tuns erkennen kann: links ist die willkürliche Zerstörungswut zweibeiniger Schweine zu erkennen, während rechts sich das Tun der Vierbeiner mit jenem der Zweibeiner vermengt. Steht an dieser Stelle dafür beispielhaft, dass schweinisches Tun in dieser Gegend seit den Zeiten der Corona-Pandemie exponentiell zugenommen hat. Leider eher der Zweibeiner als der Vierbeiner, aber erst recht in Tandem wenn der Vierbeiner ein Hund ist. –

Rebschnittbeginn

... alle Jahre wieder, an dieser Stelle.

Der alte, oben auf dem Spalier aufliegende Knorzen, ist das einzige Überbleibsel des einst hier vorhandenen, vermutlich mit Frühburgunder bestockten Weinbergs, dessen sonstigen Zeugnisse noch überall im Alten-Weinberg auffindbar sind: meist verrostete, in einen Betonsockel gegossene Eisenstangen, die wohl allesamt aus den umliegenden Steinbrüchen stammen und als Spalierpfosten verwendet wurden.

Für deren Entsorgung hätte man deutlich mehr als die Kraft eines einzelnen Menschen gebraucht, weshalb man sie allüberall, halbwegs sinnvoll und ästhetisch vertretbar, in das Erscheinungsbild des Weinbergs integriert hat.

Das Holzgerüst der Laube besteht dementsprechend, in zwingender Logik, auch nur aus einem recyceltem Dachgerüst. –

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Das Weinbergjahr in Bild und Text